Kärnten als Befehlsempfänger

Das Modell für das Rückkaufangebot der Heta-Anleihen mit einem Schuldenschnitt von 25 Prozent trägt die Handschrift aus Wien. Da sich Finanzminister Schelling im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht die Finger im Hypo Skandal verbrennen möchte, hat er diese „heiße Kartoffel“ nach Kärnten geschickt. Und unsere Landes­politiker setzen den Plan ohne Wenn und Aber um. Wer …

Take it or leave it!

Das Land Kärnten hat den Hypo-Gläubigern ein attraktives Angebot für den Rückkauf der garantierten Anleihen unterbreitet. Sie sollen 75 Prozent des Nominales erhalten und auf den Rest verzichten. Dieses Angebot klingt äußerst verlockend, und ist es daher für Nichtinsider verwunderlich, warum der Heta-Gläubigerpool, in dem sich die Mehrheit der Gläubiger zusammen geschlossen haben, dieses nicht …

Die Sesselkleber

1.200 Millionen Euro sollen die Kärntner über die nächsten Jahrzehnte für die Hypo- Katastrophe zahlen. Das beschließen jene Politiker, die bereits anno dazumal in der Regierung und im Landtag die Übernahme der unbegrenzten Haftung des Landes für die Schulden der Hypo abgenickt haben. Jetzt treten Kaiser, Schaunig & Co plötzlich als Problemlöser auf. Ein solcher Rollenwechsel …

Der Kärntner Sanierungsplan

Kaiser & Co hoffen darauf, dass die Hypo-Gläubiger ihr Angebot annehmen, widrigenfalls eine Insolvenz Kärntens unausweichlich wäre. Diese Drohgebärde ist nicht nur verhandlungstechnisch riskant, sondern zeigt auch mit aller Deutlichkeit auf, dass die Koalition keinen Plan B hat. Da werden zig-Millionen Euro für Beraterkosten flüssig gemacht und auf eine wirtschaftlich bessere Variante kommt man nicht. …